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Übeltäter des Vatikans in Afrika

Übeltäter des Vatikans in Afrika

Am 29. Juni 2011 greift Spiegel -online ein brisantes Thema auf, welches in der deutschen Öffentlichkeit bisher nur wenig Beachtung gefunden hat:
"Erst Europa und die USA, jetzt Afrika. Auf dem Kontinent melden sich immer mehr Opfer sexuellen Missbrauchs, berichten von Übergriffen durch Geistliche wie Pater Renato Kizito. " berichtet Spiegel-online:
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,770061,00.html

Am Beispiel des Falles des Paters Kitzio wird das System der Vertuschung von Kinderschänderverbrechen des Vatikans in Afrika geschildert. ("Auch bei Pater Kitzio schaut der Vatikan geduldig zu"). Die
Der Spiegel geht auch auf die Verbrechen des Bischofs Cornelius Schilder in Nairobi und des Erzbischofs von Benin ein und vermutet, dass nach dem Bekanntwerden der Missbrauchsfälle in Europa und Kanada das Thema jetzt mit einiger Verzögerung nun Afrika erreiche.

Die aus Europa und Amerika bekannte Vertuschungspraxis des Vatikans, klerikaler Verbrecher durch Verlegung ins Ausland der Strafverfolgung zu entziehen, bestätigt der Spiegel mit dem Hinweis, dass im vergangenen Jahr ein Jesuitenpater, der in Brasilien acht Jungen und junge Männer Missbraucht haben soll, geräuschlos nach Mozambik transferiert werden sollte.



Klage gegen Opus Dei

Aus Frankreich wird jetzt die Klage eines Opfers gegen Opus Dei bekannt, die Organisation, die in besonders rigider Weise fundamentalistische Ziele des Vatikans verfolgt und bei Papst Ratzinger hohes Ansehen genießt und als sogenannte „Personalprälatur“ dem Papst unmittelbar unterstellt ist:
http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5gw-2sL0vkuPdy5rPQg7mnSPJob1Q

Gegenüber der Reporterin der französischen Nachrichtenagentur AFP
beschreibt die Französin ihr 13-jähriges Schicksal, nachdem sie mit 14 Jahren in eine zum Opus Dei gehörende Hotelfachschule eingetreten war. Sie spricht über Gehirnwäsche, 14 Stunden Arbeit an 7 Tagen in der Woche – praktisch ohne Vergütung – für Organisationen des Opus Dei, von andauernder Überwachung sogar bei Arztbesuchen, von der Verabreichung von Beruhigungsmitteln, die gefühllos machten, von dem Verbot, mit anderen zu reden und dem Zwang zur Abgabe von Gelübden des Gehorsams, der Armut und Keuschheit.

Am Ende ihres Martyriums von 13 Jahren wog sie nur noch 39 kg. 2 Führer des Opus Dei sind jetzt nach 9 Jahren der Ermittlungen vor dem Strafgericht in Paris angeklagt.

Täglich kommen also neue Verbrechen aus dem Netz des Vatikans ans Tageslicht. Dabei handelt es sich nicht um einzelne Vergehen, sondern ganz offensichtlich um ein weltweites System der Unterdrückung und Ausbeutung. Menschenrechte, die in allen freiheitlichen demokratischen Ländern der Welt gelten, um solche Zustände zu verhindern, werden vom Vatikan ausdrücklich nicht anerkannt. Der Vatikan hat bis heute die Europäische Menschenrechtskonvention nicht ratifiziert.

Aus der Sicht des Vatikan, eines totalitären Staates, dessen Oberhaupt ohne jede Kontrolle regiert und niemandem auf der Welt Rechenschaft schuldig ist, ist es nur folgerichtig, dass der Vatikan kein Unrechtsbewusstsein hat. Dies kommt z. B. auch darin zum Ausdruck, dass der Vatikan sich mit allen Mitteln dagegen wehrt, seine Verbrecher der Justiz auszuliefern oder an die Opfer Wiedergutmachung zu leisten.

Abgeordnete, die als Vertreter unseres demokratischen Rechtsstaats gewählt sind, sollten sich schämen, die Menschenrechte und die Demokratie dadurch zu verraten, dass sie den Vertreter einer solchen Ideologie im Bundestag sprechen lassen.