Freie Bürger für demokratische Werte

Erneuerbare Energien statt Kirchen-Subventionen!

Nicht immer nur das Volk abzocken, sondern:

Erneuerbare Energien statt Kirchen-Subventionen!

Erneuerbare Energien statt Kirchen-Subventionen!

Die Atomindustrie will in den Öko-Fonds zur Förderung erneuerbarer Energien nichts mehr einzahlen – gleichzeitig fordern immer mehr Politiker zusätzliche Milliarden, um den Umstieg auf umweltfreundliche Technologien zu finanzieren. Wie passt das zusammen? Woher soll das Geld kommen?

„Es gibt eine ganz einfache Lösung“, so Matthias Holzbauer von der kirchenkritischen Organisation Freie Bürger für demokratische Werte. „Staatliche Stellen lassen den großen Kirchenkonzernen Jahr für Jahr ca. 15 Milliarden Euro an Subventionen und Steuerbefreiungen zukommen (http://www.kirchen-einsparen.de/). Die Kirchensteuern und die Finanzierung der öffentlichen Sozialeinrichtungen der Kirchen durch die öffentliche Hand sind da noch gar nicht mit eingerechnet. Diese völlig überflüssige, ja skandalöse Alimentierung der steinreichen Großkirchen durch den chronisch klammen Staat könnte sofort eingestellt werden. Die entsprechenden Verträge mit ihren ‚Ewigkeitsklauseln’ sind ohnehin sittenwidrig und haben aufgrund der massiven Kirchenaustritte längst ihre reale Grundlage verloren – falls sie je eine hatten. Die freiwerdenden Gelder sollten daher unmittelbar in den längst überfälligen Umstieg auf die erneuerbaren Energien verwendet werden.“

Die knapp 17 Milliarden Euro, die bis 2016 in den „Ökofonds“ der Bundesregierung fließen sollten und die nun in Frage stehen, könnten auf diese Weise fast schon in einem einzigen Jahr zur Verfügung gestellt werden, so Holzbauer. Für den Ausbau der Leitungsnetze, zur Förderung umweltfreundlicher Energieerzeugung und für Forschung und Entwicklung stünden dann in jedem Fall ausreichend zusätzliche Mittel zur Verfügung.

„Nach Fukushima ist die mehr als großzügige Luxus-Alimentierung dieser finanziell ohnehin gut gepolsterten Institutionen endgültig nicht mehr zu verantworten“, so der Diplom-Sozialwirt. „Hier wird eine Kirchenbürokratie gemästet, der immer mehr das Volk abhanden kommt – nur noch knapp drei Prozent der Bevölkerung besuchen regelmäßig eine Kirche. Wenn die deutschen Kirchenvertreter nun plötzlich alle gegen Atomkraft sind, dann gäbe es einen ganz einfachen Weg, die Glaubwürdigkeit dieser überraschenden Kehrtwende unter Beweis zu stellen: Indem sie ab sofort freiwillig auf alle staatlichen Subventionen verzichten. Und solange dies nicht geschehen ist, sollte der Papst auch nicht im Bundestag reden dürfen!“