Freie Bürger für demokratische Werte

Seid wachsam, Europäer: Der Papst kommt!

Seid wachsam, Europäer: Der Papst kommt!

„Was führt der Papst wohl wieder im Schilde, wenn er sich nach dem Deutschen Bundestag nun auch noch ins Europäische Parlament quasi selbst einlädt?“ Diese Frage stellte Alfred Schulte, Europa-Experte der „Freien Bürger für demokratische Werte“, als er die Nachricht erhielt, dass Jerzy Buzek, Präsident des Europaparlaments, den Papst zu einer Rede nach Straßburg eingeladen habe.

„Dem deutschen Papst geht es, wie schon seinem polnischen Vorgänger, erklärtermaßen um eine ‚Neu-Evangelisierung’ Europas, die in Wirklichkeit natürlich eine Neu-Katholisierung sein soll“, so Schulte weiter. Neu sei daran nur, dass sich offenbar immer mehr naive Politiker vor den Karren dieser Strategie spannen ließen.

„Buzek und Ratzinger ließen zwar verlauten, es ginge ihnen darum, die ‚Religionsfreiheit’ zu ‚schützen’. Doch was die Menschen in Europa und in der Welt wirklich brauchen, das ist doch die Freiheit von einer äußeren Religion, die ihnen mit der Drohbotschaft der ‚ewigen Verdammnis’ Angst einjagt, die Kinderschänderverbrechen vertuscht und durch das Verbot von Kondomen die Ausbreitung von Aids fördert.“

Besonders verwunderlich, so Schulte, sei die Tatsache, dass mit Jerzy Buzek ausgerechnet ein polnischer Lutheraner (!) sich beim Papst anwanze. „Die Lutheraner müssten doch eigentlich wissen, dass sie nach katholischer Lehre in der ewigen Hölle landen, wenn sie nicht rechtzeitig vor dem Tod katholisch werden.“ Schulte verwies dabei auf die einschlägigen Schriften der Vatikankirche wie z.B. Neuner-Roos, „Der Glaube der Kirche in den Urkunden der Lehrverkündigung“, wo unter Randnummer 381 zu lesen ist:

„Die heilige römische Kirche ... glaubt fest, bekennt und verkündet, dass 'niemand außerhalb der katholischen Kirche weder Heide' noch Jude, noch Ungläubiger oder ein von der Einheit Getrennter – des ewigen Lebens teilhaftig wird, vielmehr dem ewigen Feuer verfällt, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist, wenn er sich nicht vor dem Tod ihr (der Kirche) anschließt.“