Freie Bürger für demokratische Werte

Gebt dem Volk das Geld zurück!

Freie Bürger fordern die Kirchen auf:

Gebt dem Volk das Geld zurück!

Menschen treten in Scharen aus der Kirche aus. Doch anstatt die Schuld bei sich selber zu suchen, geben Kirchenvertreter wie Kardinal Marx dem Volk die schuld: Die „Säkularisierung“, also: die Verweltlichung der Gesellschaft schreite voran. „Doch was bedeutet das?“, so fragt Matthias Holzbauer von den Freien Bürgern für demokratische Werte. „Nachdem immer mehr Bürger austreten, fordern wir die Kirche auf, mit der Rückzahlung der Millionen und Milliarden an das Volk zu beginnen, die sie seit zig Jahren zu Unrecht bekommen haben. Die vielen der Pleite nahen Städte und Gemeinden könnten es brauchen – und die Kirche hat dann immer noch mehr als genug.“

Kirchenvertreter wie Kardinal Marx begründen die Zahlungen, die sie vom Staat erhalten – ca. 17 Milliarden Euro pro Jahr! – mit er Säkularisation vor rund 200 Jahren. Diese Legende wird jedoch durch ständige Wiederholung nicht wahrer. Weder gab es damals eine flächendeckende „Enteignung“ der Kirchen noch eine Zusage des Staates auf „ewige“ Zahlungen (näheres hier) Jedem historisch Interessierten ist zudem klar, dass der immense Reichtum der Kirchen bis dahin auf teilweise abscheuliche Weise zustande gekommen war: durch Ablasshandel, Erbschleicherei, Urkundenfälschung, Ausbeutung, Kriegszüge und der Beschlagnahme des Vermögens verurteilter „Ketzer“ und „Hexen“ im Zuge der Inquisition.

„Wahrend die Politiker – unter massivem Einfluss von Lobbyisten der Kirchen – meist zögern, das Thema überhaupt anzufassen, ist das Volk viel freier“, so Holzbauer. „200 Jahre nach der Säkularisation erleben wir heute eine Säkularisierung von unten, eine regelrechte Volksbewegung zum Austritt aus den Kirchen. Und jeder, der austritt, richtet damit eine klare Botschaft an die überforderten Politiker: Keine weiteren Zahlungen an die Kirchen – auch nicht auf dem Umweg über unsere Steuern! Es ist eine Abstimmung mit den Füßen für eine klare Trennung von Staat und Kirche. Und so, wie Jesus von Nazareth den Zöllner Zachäus lobte, als dieser unrechtmäßig ergaunertes Geld zurückerstattete – so sollten die Kirchen, die Seinen Namen zu Unrecht im Munde führen, zumindest Unrecht wiedergutmachen und die Milliarden, für die sie das Volk über Jahrzehnte unschuldig haben bluten lassen, wieder zurückzahlen.“